EIN NEUER ANSATZ FÜR TEXTILABFALL
Von Textilabfall zu neuen Materialien
Textilabfall ist eine wachsende Herausforderung – sowohl logistisch als auch ökologisch. Retextil deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Sortierung bis zum Recycling ab und hilft Kommunen und Unternehmen, Abfall in neue Materialien umzuwandeln.
6,4 Millionen
Tonnen EU-Textilabfall pro Jahr
1,4 Tonnen CO₂
pro Tonne Textil bei der Verbrennung
100%
Rohmaterial aus Abfall
2025
neue EU-Anforderungen an die Handhabung von Textilabfall
Tonnen Textilabfall zur Sortierung und zum Recycling verarbeitet – von kleinen Unternehmen bis zu großen Kommunen.
Das Ergebnis sind Lösungen, die sich in der Praxis umsetzen und lückenlos dokumentieren lassen.
2.600 Tonnen CO₂ eingespart
SO ARBEITEN WIR
Effiziente Sortierung von Textilabfall
Wie arbeitet Retextil?
Retextil verarbeitet Textilabfall von der Sortierung bis zum Recycling.
Wir setzen unter anderem NIR-Scanning ein, um Materialien mit hoher Präzision zu identifizieren und eine optimale Nutzung sicherzustellen.
Wie werden die Textilien sortiert?
Die Textilien durchlaufen eine Kombination aus Technologie und manueller Sortierung.
Das sorgt für hohe Präzision und ermöglicht es, die Materialien nach Qualität und Einsatzbereich zu trennen.
Was wird aus den Textilien?
Die sortierten Materialien fließen in neue Produkte ein – unter anderem in Baustoffe.
So wird Abfall zu einer Ressource mit neuem Wert.
VOM ABFALL ZU MATERIALIEN
Von Textilabfall zu neuen Materialien
Hohe Qualität bei der Sortierung
Die Textilien werden mithilfe von Technologie und manueller Kontrolle mit hoher Präzision sortiert.
Das gewährleistet einheitliche Materialien, die direkt in neuen Produkten eingesetzt werden können.
Aufteilung in nutzbare Materialien
Die Materialien werden nach Typ und Qualität getrennt, sodass sie für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können – von Wiederverwendung bis zu neuen Materialien.
Der Fokus liegt stets darauf, möglichst viel Wert in den Textilien zu erhalten.
Neue Produkte und Materialien
Die sortierten Textilien fließen in neue Produkte ein – unter anderem in Baustoffe.
So wird Abfall zu einer Ressource mit realem Nutzen.
EINE GESAMTLÖSUNG
Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab
Wir unterstützen Kommunen und Unternehmen bei der Handhabung von Textilabfall – von Sammlung und Sortierung bis hin zu neuen Anwendungen in Baustoffen. Textilabfall ist eine wachsende Herausforderung, bei der große Mengen heute in der Verbrennung landen. Mit Retextil wird der Abfall stattdessen zu einer Ressource, die in eine dokumentierte und nachvollziehbare Wertschöpfungskette eingebunden ist. Wir übernehmen den gesamten Prozess und stellen sicher, dass die Materialien ein neues Leben mit langer Lebensdauer erhalten.
Logistik
Sammlung und Transport, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Volumen.
Dialog
Enge Abstimmung und direkter Kontakt mit unseren Expertinnen und Experten
Implementierung
Wir helfen beim Aufbau einer effizienten Lösung – vom Start bis zum Betrieb.
Dokumentation
Rückverfolgbarkeit und Daten, die den geltenden EU-Anforderungen entsprechen.
Zirkuläres Recycling
Textilabfall wird in neue Materialien umgewandelt – unter anderem für das Bauwesen.
VOM ABFALL ZUR ANWENDUNG
Von Textilabfall zu neuen Lösungen
Die sortierten Textilien werden in neue Materialien mit konkreter Anwendung umgewandelt. Heute werden sie unter anderem in Baustoffen wie Belägen, Verkleidungen und Konstruktionen eingesetzt – mit Fokus auf Langlebigkeit und zirkulären Wert.


















FAQ
Häufig gestellte Fragen
Es gibt viele Fragen zu neuen Materialien – und das ist absolut nachvollziehbar. Hier haben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Retextils Baustoffen zusammengestellt, damit Sie sich schnell ein Bild von Eigenschaften, Anwendung und Dokumentation machen können.
Was passiert heute mit dem Textilabfall?
Ein kleiner Teil des Textilabfalls wird wiederverwendet, aber der weitaus größte Teil endet heute als Abfall – oft in der Verbrennung oder im Export ohne echtes Recycling.
Das liegt unter anderem daran, dass viel Textilabfall gemischt, abgenutzt ist oder aus Materialien besteht, die sich nicht für das traditionelle Textil-zu-Textil-Recycling eignen.
Gleichzeitig stellen neue EU-Anforderungen an die getrennte Sammlung höhere Anforderungen daran, wie der Abfall gehandhabt und dokumentiert wird.
Daher braucht es Lösungen, die große Mengen Textilabfall in der Praxis bewältigen – und sicherstellen, dass das Material tatsächlich wieder genutzt wird.
Welche Arten von Textilabfall können in die Lösung einbezogen werden?
Retextil arbeitet mit den Arten von Textilabfall, die sich typischerweise nur schwer wiederverwenden oder auf traditionelle Weise recyceln lassen.
Das kann sein:
- Mischtextilien (z. B. Baumwolle/Polyester)
- abgenutzte oder beschädigte Textilien
- Restposten aus der Produktion
- Textilien ohne Wiederverkaufswert
Gemeinsam ist den Materialien, dass sie sich nicht für direkte Wiederverwendung oder Textil-zu-Textil-Recycling eignen.
Durch die Einbindung in eine neue Wertschöpfungskette können diese Materialien stattdessen zu stabilen und langlebigen Baustoffen werden.
Das macht die Lösung für den größten Teil des Textilabfalls relevant – nicht nur für die besten Fraktionen.
Wie wird der Textilabfall bei Retextil verarbeitet?
Der Textilabfall wird in einem zusammenhängenden Prozess von der Sammlung bis zum fertigen Baustoff verarbeitet.
Zunächst werden die Textilien über bestehende Sammelsysteme erfasst.
Anschließend durchlaufen sie in Dänemark eine Grobsortierung, bei der wiederverwendbares Material aussortiert wird.
Die verbleibenden Textilien werden nach Fasertypen und Qualität feinsortiert, bevor sie zu einem Granulat verarbeitet werden.
Das Granulat wird als Rohmaterial in der Produktion neuer Baustoffe über einen Extrusionsprozess eingesetzt.
Der gesamte Prozess ist darauf ausgelegt, große Mengen zu verarbeiten und eine gleichbleibende Qualität des Endmaterials sicherzustellen.
Was passiert mit Textilien, die wiederverwendet werden können?
Textilien, die direkt wiederverwendet werden können, werden früh im Prozess aussortiert.
Das können z. B. Kleidung und Textilien sein, die noch einen Nutzwert haben und verkauft oder erneut verwendet werden können.
Retextil arbeitet nicht mit diesen Materialien, sondern mit dem Teil des Textilabfalls, der sich nicht für Wiederverwendung oder Textil-zu-Textil-Recycling eignet.
So ergänzt die Lösung die bestehenden Wiederverwendungsströme – und stellt sicher, dass ein größerer Teil des gesamten Textilabfalls eine neue Anwendung erhält.
Wie wird die Handhabung des Textilabfalls dokumentiert?
Dokumentation ist ein zentraler Bestandteil der Lösung.
Retextil arbeitet mit Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Sammlung und Sortierung bis hin zu Produktion und Endmaterial.
Dadurch lässt sich dokumentieren:
- woher das Material stammt
- wie es behandelt wurde
- was daraus wird
Die Dokumentation kann sowohl für die interne Steuerung als auch für die Berichterstattung der Kommune im Hinblick auf geltende Anforderungen und Zielsetzungen genutzt werden. Sie schafft eine transparente Grundlage, um Textilabfall strategisch als Ressource zu nutzen.
Kann Textilabfall nach der Nutzung erneut recycelt werden?
Die Materialien sind für eine lange Lebensdauer in ihrer Anwendung entwickelt.
Nach der Nutzung können sie je nach Anwendung und Handhabung in neue Materialströme eingehen.
Retextils Ansatz basiert auf Cross-Cycling – bei dem Materialien dort eingesetzt werden, wo sie den größten Wert schaffen, und bei dem die Möglichkeiten für weiteres Recycling kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Welche Mengen an Textilabfall können verarbeitet werden?
Retextils Lösung ist darauf ausgelegt, große Mengen Textilabfall zu verarbeiten.
Die Kapazität hängt von der konkreten Lösung und der Form der Zusammenarbeit ab, der Ansatz ist jedoch skalierbar und kann sowohl an kleinere als auch an größere kommunale Systeme angepasst werden.
Das ermöglicht es, Textilabfall als stabilen Abfallstrom zu behandeln – auch wenn die Mengen weiter wachsen.
Wie arbeitet man mit Retextil zusammen?
Die Zusammenarbeit mit Retextil baut auf der bestehenden Sammellösung auf.
In der Regel treten wir in den Dialog darüber, wie der Textilabfall in der Wertschöpfungskette weiterverarbeitet werden kann – einschließlich Sortierung, Dokumentation und Anwendung.
Die Lösung wird auf die jeweilige Kommune oder den jeweiligen Akteur zugeschnitten und basiert auf der Zusammenarbeit mit den bestehenden Gliedern des Abfallsystems.
Sprechen Sie mit uns
Erwägen Sie, das Material in einem Projekt einzusetzen?
Dann ist es sinnvoll, frühzeitig das Gespräch zu suchen.
Wir helfen Ihnen, Anwendung, Lösungen und Dokumentation zu bewerten – damit Sie auf einer fundierten Grundlage weiterkommen.