Von Kollektionsmustern zum zirkulären Außenraum

Mos Mosh x Retextil

Wie kann das eigene Textilabfallaufkommen eines Unternehmens zu einem funktionalen und langlebigen Außenraum werden? Gemeinsam mit Mos Mosh hat Retextil aus ausrangierten Warenmustern eine vollständig angelegte Hofanlage geschaffen – und Kreislaufwirtschaft in der Praxis konkret und sichtbar gemacht.

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Case

Im Jahr 2025 gingen Mos Mosh und Retextil eine Zusammenarbeit mit einem klaren Ziel ein: eine konkrete Anwendung für die eigenen ausrangierten Textilien des Unternehmens zu finden.

Das Ergebnis ist eine 500 m² große zirkuläre Hofanlage am Hauptsitz, in der Materialien aus Mos Moshs eigenen Warenmustern als integrierter Bestandteil des Designs eingesetzt werden.

01.

Ausgangspunkt

Im Zusammenhang mit der Handhabung von Kollektionsmustern stand Mos Mosh vor 5.540 kg Textilabfall, der nicht als Bekleidung wiederverwendet werden konnte.

Anstatt das Material zur Verbrennung zu geben, wollte das Unternehmen eine Lösung finden, die:

• den eigenen Textilien neues Leben gibt

• eine reale Umweltwirkung dokumentiert

• eine physische und sichtbare ESG-Lösung schafft

Retextil wurde als Kooperationspartner ausgewählt.

02.

Die Lösung

Retextil übernahm die gesamte Wertschöpfungskette – von der Verarbeitung der Textilabfälle bis zum fertigen Außenraum.

Die Textilien wurden zu einem Verbundmaterial verarbeitet, bestehend aus:
• 60 % Textilfasern
• 40 % recyceltem Kunststoff (PE/PP)
• 0 % neuen chemischen Bindemitteln

Das Material wurde anschließend für die Produktion und Realisierung der gesamten Außenanlage eingesetzt.

03.

Das fertige Projekt

Das Ergebnis ist eine komplette Außenanlage von 500 m² am Hauptsitz von Mos Mosh.

Die Anlage umfasst unter anderem:

• Terrasse in rutschhemmender R11-Qualität
• Aufenthalts- und Hofbereiche
• Zäune und Abtrennungen
• integrierte Umweltelemente

Dasselbe Material wurde über die gesamte Anlage hinweg eingesetzt, was ein einheitliches Erscheinungsbild und eine betriebssichere Lösung schafft.


Heute wird der Innenhof aktiv als Aufenthalts- und Besprechungsraum für Mitarbeitende genutzt.

04.

Die dokumentierte Wirkung

Das Projekt basiert auf dokumentierten Umweltdaten und einer Drittparteienverifizierung.

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

• 5.540 kg Textilabfall von der Verbrennung umgeleitet
• 8.869,5 kg CO₂e eingespart im Vergleich zur Verbrennung
• 0 % neue chemische Bindemittel
• EPD-zertifiziertes Material (ISO 14025 / EN 15804)

Die gesamte Wertschöpfungskette ist nachvollziehbar – vom Textilabfall bis zum fertigen Bauprojekt.

05.

Perspektive

Der Mos-Mosh-Case zeigt, dass Textilabfall nicht als Abfall enden muss.

Mit dem richtigen Prozess kann das Material in neuen Lösungen eingesetzt werden – sowohl in kleinen Projekten als auch im großen Maßstab.

Das eröffnet eine völlig neue Art, mit Textilabfällen zu arbeiten – bei der der Wert erhalten bleibt, statt verloren zu gehen.

Bereit für den nächsten Schritt?

Möchten Sie Textilabfälle in der Praxis nutzen?

Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, Textilabfälle in konkrete Lösungen zu überführen – von den ersten Überlegungen bis zum fertigen Projekt.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie erfahren möchten, wie eine Lösung in Ihrer Organisation aussehen kann.

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